Wir über uns

Unsere Leidenschaft

Soweit ich zurückdenken kann, galt meine große Leidenschaft immer schon den Hunden. Meinen ersten Hund, eine 8 Wochen alte Neufundländer-Hündin, nannte ich „Molle“. Unerfahren über Hunde, deren Verhalten oder Psyche machte ich, wie viele von Ihnen sicher nachvollziehen können, so Manches in der Hundeerziehung falsch. Im Laufe der Zeit begann ich mein Verhalten und das von Molle zu beobachten, mich mit ihr zu arrangieren und dies führte dazu, dass wir nach kurzer Zeit zu einem guten Team zusammenwuchsen.

Durch meine Tätigkeit im Tierheim Biberach, dort war ich hauptsächlich zuständig für die Versorgung von Hunden, konnte ich deren Verhalten ihr Reaktionen in verschiedene Situationen ausgiebig studieren. Dadurch lernte ich sehr viel von ihrem sozialen Wesen und ihren Bedürfnissen nach freundlicher, aber doch konsequenter Führung. Aus diesem Tierheim stammte dann auch einer meiner weiteren Hunde, ein Mischlingsrüde mit dem Namen „Volker“.

1991 gründete ich eine der ersten Hundeschulen und Hundepensionen im süddeutschen Raum.

Die Ausbildung zur Kynopädagogin an einer renommierten Hundeschule in Norddeutschland erweiterte meine Kenntnisse in der Hundeerziehung und Tierausbildung.

So begann ich einzelne Hundebesitzer in der Erziehung ihrer Hunde zu beraten und sammelte weitere wertvolle Erfahrungen im Training verschiedenster Rassen wie vom Abruzzen-Schäferhund bis hin zum Zweigschnauzer.

1993 begann ich über den VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) mit meiner ersten Golden-Retriever Hündin „Jolly Goblin’s Bajadere Brinja“ die Hundezucht und kann heute mit Stolz sagen, dass ich 150 Welpen großgezogen habe.

In der Hundeschule und auch mit der Hundepension konnte ich noch mehr wichtige Erfahrungen mit den Schützlingen vielzähliger anderer Hundehalter sammeln und ständig vertiefen. All diese Kenntnisse führten zur Entwicklung meines eigenen fundierten Konzepts für das Zusammenleben, die Erziehung und Haltung von Hunden. Hierdurch konnte ich vielen Hundebesitzern weiterhelfen und all diese erfolgreich aufgebauten Partnerschaften zwischen Mensch und Hund machen bis heute viel Freude. Da war Lucas, der Labradorrüde, der treu ein autistisches Mädchen in allen Alltagsdingen unterstütze, die das Kind nicht mehr verrichten konnte. Oder der ganz ruhig gewordene Deutsche Schäferhund Rex, der vor der Ausbildung alles gebissen hatte, das sich bewegte. Und Paul, der nach dem Training nicht mehr jede Katze jagte. Aber auch Cindy, die ungarische Straßenhündin, die sich und ihren 5 Tage alten Welpen erst einmal durch niemanden helfen ließ. Eine lange Liste trauriger Hunde-Schicksale, die aber immer ein gutes Ende hatte.

Der Hund ist immer bestrebt, des Menschen bester Freund zu sein. Ihn darin zu bestärken, ihm die Lust an Gehorsam zu zeigen, und ihn trotzdem in seiner Eigenheit zu erkennen, das möchte ich vermitteln und lehren.